Praxis für Dermatologie und Allergologie
Hautärztin Dr. Anita Harst
Grosskölnstraße 22-28
52062 Aachen

Telefon: (0241) 9 29 14 00
Fax: (0241) 9 29 14 02
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News

Wer kurzsichtig ist, sollte auf seine Netzhaut achten

Wer kurzsichtig ist, benötigt eine Brille oder Kontaktlinsen, um in der Ferne gut zu sehen – doch damit ist es nicht immer getan. Stark kurzsichtige Augen sind anfällig für verschiedene Augenkrankheiten, erläutert Priv.-Doz. Dr. Joachim Wachtlin vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands. So ist das Risiko einer Netzhautablösung bei einer Kurzsichtigkeit von -3 bis -6 Dioptrien etwa zehn Mal so hoch wie bei normalsichtigen Augen.

Kurzsichtigkeit entsteht in den meisten Fällen, wenn der Augapfel „zu lang“ ist. Die einfallenden Lichtstrahlen bündeln sich dann vor der Netzhaut, so dass ein unscharfes Bild entsteht. Mit einer Sehhilfe oder durch eine operative Korrektur lässt sich der Abbildungsfehler ausgleichen, der zu lange Augapfel bleibt jedoch weiter vorhanden. Doch ein „zu langer“ Augapfel ist auch „dünnwandig“ – die verschiedenen Gewebeschichten und die Netzhaut sind dünner als bei normalsichtigen Augen. Deshalb ist die Netzhaut dann anfälliger für Schäden wie beispielsweise Netzhautlöcher die unbehandelt in eine Netzhautablösung übergehen können.

Symptome wie die Wahrnehmung von Lichtblitzen oder neu aufgetretene „Mouches volantes = fliegende Mücken“ (kleine Punkte, Flusen oder Schwaden, die im Gesichtsfeld schweben), sollten kurzsichtige Menschen daher ernst und zum Anlass für eine augenärztliche Untersuchung nehmen. Sie können erste Anzeichen für eine drohende Netzhautablösung sein. Wenn gar neu dunkle Flocken wie ein „Rußregen“ die Sicht trüben, sich ein Schatten über das Gesichtsfeld legt oder eine andere akute Sehverschlechterung auftritt, dann ist das eine akute Situation, die schnellstmöglich augenärztlich abgeklärt werden sollte, um zu entscheiden, ob und welche Behandlung notwendig ist, macht Wachtlin, Chefarzt der Augenklinik am Sankt Gertrauden Krankenhaus Berlin, deutlich.

Doch auch ohne solche deutlichen subjektiven Symptome kann es sinnvoll sein, dass ein Augenarzt bei kurzsichtigen Patienten die Netzhaut bis in ihre Randbereiche untersucht, um ein Netzhautloch oder eine beginnende Netzhautablösung zu erkennen. Nötigenfalls können sie dann bei frühzeitiger Entdeckung mit einer Laser- oder Kältebehandlung versorgt werden, um eine das Sehvermögen bedrohende Netzhautablösung abzuwenden.

Eine regelmäßige augenärztliche Kontrolle empfiehlt sich bei kurzsichtigen Menschen auch deswegen weil sie ein höheres Risiko für weitere Augenerkrankungen haben.
Besser nicht mit dem Auto zur Untersuchung fahren!

Für die Untersuchung wird in der Regel die Pupille mit Augentropfen erweitert. Die Tropfen werden wiederholt gegeben, nach etwa 20 bis 30 Minuten ist dann die Spiegelung der Netzhaut möglich. Nach der Untersuchung sind die Betroffenen für drei bis vier Stunden blendempfindlich und sehen eventuell unscharf, so dass sie nicht selbst mit dem Auto nach Hause fahren können beziehungsweise nicht verkehrstüchtig sind.

In die Sauna mit krankem Herz: Was ist ratsam, was ist tabu?

Winterzeit ist für viele Menschen zugleich die Zeit, in die Sauna zu gehen, um sich zu entspannen und den Kreislauf in Schwung zu bringen. Auf diese Vorzüge eines Saunagangs wollen auch Patienten mit Bluthochdruck, Rhythmusstörungen, Herzkranzgefäßerkrankungen oder Herzschwäche nur ungerne verzichten. Allerdings müssen sie sich vorher fragen, ob und unter welchen Bedingungen ein Saunagang für sie ratsam ist. „Damit sich Herzpatienten nicht gefährden, sollten sie nach einer diagnostizierten Herzerkrankung unbedingt mit ihrem Kardiologen besprechen, ob und bei welchen Temperaturen sie saunieren können“, rät der Kardiologe und Herzstiftungs-Experte Dr. med. Vinzenz von Kageneck (www.herzstiftung.de). Egal wie kalt oder heiß es ist, der Mensch muss seine Körpertemperatur immer auf 37 Grad Celsius halten. Bei großer Hitze wärmt sich der Körper zu sehr auf, so dass die Wärme über die Haut und über vermehrtes Schwitzen wieder abgegeben werden muss. Das Blut nimmt die übermäßige Wärme aus dem Körper auf und transportiert sie zu den kleinen Hautgefäßen, die die Wärme an die Luft abführen. Je mehr Blut vom Herzen durch die Hautgefäße gepumpt wird, desto mehr Wärme kann der Körper abgeben. „Ein gesundes Herz bewältigt diese Mehrbelastung in der Regel problemlos. Ein krankes Herz dagegen kommt schneller an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit“, erläutert der Herzspezialist aus Hamburg.

Gefahr durch ruckartiges Abkühlen mit Schwalldusche oder im kalten Becken Bei einem Saunagang von 70 bis 80 Grad und einer Dauer von 15 bis 20 Minuten steigt die Temperatur auf der Haut um zirka zehn Grad und die Körperkerntemperatur um bis zu zwei Grad an. Das entspricht während eines Saunagangs der Körpertemperatur bei mittlerem bis höherem Fieber (bis 39 Grad). Durch den Temperaturanstieg erweitern sich die Blutgefäße deutlich, dabei sinkt zunächst der Blutdruck und die Pulsfrequenz steigt um anfangs 20 bis zu 50 Prozent bei Erreichen der maximalen Körperkerntemperatur. Auch kommt es zur Ausschüttung von Stresshormonen. Dadurch steigt die gesamte Herzleistung um zirka 80 Prozent. „Für alle Herzpatienten ist deshalb die plötzliche Abkühlung mit der Schwalldusche und im kalten Becken nach der Sauna absolutes Tabu“, warnt Kageneck. Denn durch das ruckartige Abkühlen ziehen sich alle maximal weitgestellten Blutgefäße im Haut- und Unterhautgewebe plötzlich zusammen und eine große Menge Blut wird in kürzester Zeit in das Körperzentrum verschoben. Dieses Volumen und der dabei massiv ansteigende Blutdruck belasten beim Abkühlen das Herz. „Patienten mit Herzschwäche, Herzkranzgefäßerkrankungen und Bluthochdruck würde das gefährden. Herzpatienten müssen sich daher nach Saunagängen langsam abkühlen, vorzugsweise durch Umhergehen in kühlen Räumen oder durch lauwarmes Duschen.“

KHK-Patienten: Sauna nur bei langsam ansteigenden Temperaturen Patienten mit Herzkranzgefäßerkrankungen (koronare Herzkrankheit, KHK) – mit oder ohne überstandenen Infarkt – sollten in einem Belastungs-EKG mindestens 75 Watt problemlos schaffen. Dabei sollte man den maximal erreichbaren Puls und den Trainingspuls feststellen können. „Für KHK-Patienten ist die Sauna kein Tabu. Sie sollten aber darauf achten, Saunagänge mit langsam ansteigenden Temperaturen und nur von kurzer Aufenthaltsdauer zu beginnen“, rät Kageneck und weist darauf hin, dass es ohne weiteres möglich sein sollte, während des Saunaganges immer wieder den Puls zu checken, um nicht zu lang über dem erlaubten Trainingspuls zu liegen. Patienten mit chronisch zu niedrigen Blutdruckwerten können auf Dauer bei Gewöhnung an den Saunabesuch durchaus davon profitieren. Anfangs kann allerdings für sie ein stark abfallender Blutdruck infolge der allgemeinen Gefäßerweiterung gefährlich werden. „Vor diesem Hintergrund asollte unbedingt auf weitere Maßnahmen mit gefäßerweiternder Wirkung wie Alkoholkonsum vor und nach einem Saunagang verzichtet werden“, warnt der Herzspezialist. (Infos zur KHK: www.herzstiftung.de/khk-sonderband.html). Sauna-Einsteiger mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten langsam beginnen und sich langsam steigern. Für den Anfang sind z. B. Dampfsaunen mit 45 und 60 Grad Celsius bei höherer Luftfeuchtigkeit ratsam. Auch die Verweildauer sollte zu Beginn nur etwa drei bis fünf Minuten betragen und bei guter Verträglichkeit langsam gesteigert werden.

Mit Herzschwäche in die Sauna: wie belastbar muss man sein? Für Patienten mit Herzschwäche und alle anderen Herzpatienten ist ein Saunagang eine Belastung für das Herz von zirka 50 Watt, was einem schnelleren Gehen entspricht. „Bei Herzschwäche sollte daher eine Belastbarkeit von 50 Watt – besser sind 75 Watt – vorhanden sein. Und Temperaturen von 60 bis 70 Grad sollten zumindest in einer langen Eingewöhnungsphase an die Sauna nicht überschritten werden.“ Insbesondere Patienten mit Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen sollten auf eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr während ihres Saunabesuchs achten. Beim Schwitzen werden unter anderem Elektrolyte (Körpersalze) ausgeschieden, die eine wesentliche Rolle für den Herzrhythmus spielen. Dieser Verlust muss Dr. Kageneck zufolge dringend ausgeglichen werden. Die beliebten Aufgüsse sind grundsätzlich für alle Herz-Kreislauf-Patienten tabu.

13.02.2020 DGA | Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V.

Handtücher: Ein Paradies für Keime

Bakterien und Keime vermehren sich, gerade in feuchten Regionen, unglaublich schnell. Besonders vorsichtig sollten dabei Menschen sein, die unter Infektionen oder Pilzerkrankungen wie Fußpilz oder Blasenentzündungen leiden. Damit sich diese Bakterien nicht weiter vermehren, sollten für Gesicht, Füße und Intimzone getrennte Handtücher verwendet werden. Außerdem ist es empfehlenswert, die Handtücher häufig zu wechseln. Auch sollten für Gesicht und Haare unterschiedliche Handtücher verwendet werden, da sich Kopfhautfette am Handtuch ablagern können. Diese Fette dringen dann in die Hautporen ein und führen zu Talgstau, welcher sich durch unreine Haut zeigt und auch bei guter Gesichtspflege auftreten kann.

Aber auch wenn keine gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen, empfiehlt es sich, die Handtücher so häufig wie möglich auszutauschen und nach jeder Nutzung zum Trocknen aufzuhängen. Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die Handtücher Wasser gut aufsaugen, aber danach nicht durchnässt aufgehängt werden. Nasse Handtücher können zur vermehrten Schimmelbildung führen. Am besten geeignet ist eine Kombination aus Baumwolle und Polyester, da sie sowohl Wasser gut aufsaugen kann, als auch gute Trocknungseigenschaften besitzt.

Beim vermehrten Waschen und Handtuchwechsel gilt es allerdings abzuwägen: aus Sicht des Umweltschutzes ist es nicht nachhaltig, eine große Menge an Handtüchern zu nutzen und zu waschen. Hier ist der Mittelweg die richtigere Lösung.

11.02.2020 DGA | Quelle: AOK Hessen (gesundheit adhoc)

Vorsicht Zucker

Versteckter Zucker ist in vielen Lebensmitteln, in denen er kaum vermutet wird. Dadurch werden oft mehr weiße Kristalle in den Körper aufgenommen, als benötigt werden. Bei einem hohem Zuckerkonsum steigen die Risiken für viele Erkrankungen. Dennoch sind die weißen Kristalle sehr beliebt. Die AOK Hessen informiert über die sieben größten versteckten Zuckerfallen.

Es gibt viele verschiedene Arten von Zucker. Industriell hergestellter Haushaltszucker besteht aus Glukose und Fruktose (Saccharose). Auf vielen Lebensmittel-Zutatenlisten erscheinen für diesen Zucker jedoch oft natürlich klingende Namen wie Glukose-, Fruktose- oder Maltosesirup, Dextrose, Maltodextrin und natürliche Fruchtsüße. Durch diese Bezeichnungen erhalten die weißen Kristalle eine Tarnung und werden auf den ersten Blick oft nicht erkannt. Doch ein dauerhaft zu hoher Konsum kann höchst gesundheitsschädigend sein. Arterienverkalkung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2 sowie Gewichtszunahme und Karies gehören zu den größten Risiken. In der Lebensmittelindustrie wird Zucker jedoch weiterhin häufig eingesetzt. Er dient dort als Geschmacksverstärker sowie als Konservierungsmittel und ist zudem sehr preiswert.
Lebensmittel, die versteckten Zucker enthalten:

1. Rotkohl 77 Gramm Zucker stecken in einem 700-Gramm-Glas. Das sind umgerechnet ungefähr 25 Stück Würfelzucker. Grundsätzlich ist Rotkohl jedoch ein sehr gesundes Gemüse. Es enthält Vitamin C und B sowie Eisen und Kalzium und selbstzubereitet auch deutlich weniger Zucker.

2. Currywurst Die beliebte Wurst enthält 24 Gramm Zucker und ist eine kleine Kalorienbombe. Für den häufigen Verzehr ist sie nicht empfehlenswert. Daher sollte sie, bei einer ansonsten gesunden und ausgewogenen Ernährung, nur gelegentlich verzehrt werden.

3. Gewürzgurken Zwölf Gramm Zucker sind in einem Glas enthalten. Empfehlenswert sind eher frische Alternativen ohne Zucker, wie beispielsweise Paprika- oder Möhrensticks.

4. Krautsalat Aus dem Supermarkt enthält Krautsalat, auf eine Menge von nur 100 Gramm, satte 12 Gramm Zucker. Selbstzubereitet enthält er deutlich weniger Zucker.

5. Smoothies Die fertigen Supermarkt-Obstsäfte enthalten durchschnittlich 26 Gramm Zucker in 200 Millilitern. Das entspricht neun Zuckerwürfeln. Auch hier gilt, selbstzubereitet enthalten die Obstsäfte deutlich weniger Zucker.

6. Ketchup In 100 Gramm stecken schon 23 Gramm Zucker. In einer ganzen Flasche (750 Gramm) verstecken sich bis zu 61 Stück Würfelzucker. Als Alternative kann gut Senf verwendet werden. Dieser ist deutlich gesünder und enthält hochwertige Senfsamen.

7. Eistee Ganze 80 Gramm Zucker befinden sich in einem Liter. Eine gesunde und zuckerfreie Alternative kann beispielsweise Mineralwasser mit Zitronen- oder Himbeergeschmack sein.

06.02.2020 DGA | Quelle: AOK Hessen (gesundheit adhoc)



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